Das sollten wir nicht zur Gewohnheit werden lassen – Kommentar von Friedrich Dominicus

BrexitEs sollte nicht nötig sein, dass die Briten das politische Europa alle 50 – 100 Jahre retten müssen. Die EU ist ein Überstaat der noch über den Absolutismus von Ludwig 14 hinausgeht. Wenn der meint „L’etat c’est moi“ („Der Staat bin ich!“), war das immer noch auf die Lebenszeit eines Monarchen beschränkt die EU kommt ohne Nachfolgeregel aus, weil es eine Konstruktion der Staatenlenker der Teilnehmer der EU ist. Es gibt KEINE Möglichkeit demokratisch auf die Entscheidungen einwirken zu können.  Es gibt die Chefs der Staaten deren Minister und diese können alles bestimmen/ablehnen. Die EU kann Sachen regulieren die niemals über kommunale Ebene hinaus hätten gehen dürfen.

Wenn sich die EU auf die Kodifizierung von Recht beschränkt hätte, wäre es eine gute Sache gewesen aber die EU bedeutet totale Überwachung, totale Kontrolle und ist schlicht und einfach gegen jeden Einzelnen gerichtet. Aus jedem Gesetz quillt eine Überheblichkeit und ein Menschenbild was ich nur ablehnen kann. Der Mensch ist grundsätzlich mal böse und nur dank der EU-Granden wird das Böse in Schach gehalten.

Es war die EU die Unfrieden gestiftet hat, wie nie zuvor; alles auf eine Art, immer gegen die eigene Bevölkerung. Ein Selbstbedienungsladen für Etatisten wie  er nicht besser erfunden oder erdacht hätte werden können. Es gibt niemanden der die EU-Bürokratie durchschauen kann, niemand der sie in Frage stellen kann. Vielleicht haben das zumindest genügend Briten begriffen und die Jungen, die angeblich in der EU hätten bleiben wollen, haben ein massives Problem mit dem Verstehen dieser Konstruktion. Es zeigt eine Geschichtsvergessenheit, die bedenklich ist. ALLE Völkerbünde die erzwungen wurden brachen zusammen, alle Imperien gingen unter. Ich kann nicht sagen was die ideale Größe für einen Staat ist, ich bin mir aber sicher die EU ist viel zu groß. Und für Freiheit viel zu sozialistisch, eine EU kann nur auf der Basis von klaren, einfachen Gesetzen, die Recht festhalten, funktionieren.

Dazu gehört nun einmal unbedingt die Achtung von Eigentum, hier versagen ALLE derzeitigen EU-Staaten. Auch ist die Demokratie eine Herrschaft in der selbst eine Minderheit Auflagen für eine Mehrheit etablieren kann, auch das ist falsch. Was die EU – Staaten alle bräuchten ist die Abschaffung von Zentralbanken, und die Behandlung von Ausleihungen von Banken an Andere ohne Rückfrage bei den Einlagehaltern als Betrug. Die Handelsregeln sind völlig einfach, jeder kann mit jedem wo auch immer man will handeln und jeder EU-Bürger kann dorthin ziehen wohin er will. Mehr bräuchte es für eine funktionierende EU nicht, so gut wie alles was darüber hinaus geht ist eine reine Diktatur durch die Exekutive eine Exekutivdiktatur. Das kann niemals Recht sein und auch niemals richtig. Als hätte ich mich mit dem Autor dieses Beitrags abgesprochen: http://www.zerohedge.com/news/2016-06-24/brexit-individualism-nationalism-globalism. Ich werde niemals gegen Handel sein, aber Handelsabkommen sind das genaue Gegenteil – TTIP dürfte dort noch drauf satteln. Ich fragte schon einmal, wie viele Seiten braucht ein Handelsabkommen – nicht mal Eine!

Werden das die Menschen in der EU erkennen und den Briten die für den BREXIT gestimmt haben gedenken? Ich wage es zu bezweifeln. Man sieht ja schon wie die EU-Granden straucheln, nichts von deren Versprechungen hält heute noch. Stabile Währung? Ein schlechter Witz, Freizügigkeit – gestrichen. Freiheit – jetzt bleiben Sie aber mal ernst. Die EU Politiker benutzen Freiheit als Wort meinen damit aber „frei uns zu gehorchen“ oder „frei uns zu folgen“. Gut, daß die Briten abgestimmt, haben – ohne unsere Zustimmung.

Wir sollten den Briten folgen und unsere Freiheit vo den Bürokraten aller Ebenen und ganz spezielle allen Parteien zurückholen. Sie sollten einen Nutzen haben und nicht nutzlos sein oder gar schädlich. Ich bezweifele, dass die Meisten verstehen wie problematisch die Konstruktion der EU ist. Ich kann nur hoffen, die Leute sind willig zu lernen. Für ein Europa der Freiheit und der freien Bürger, wäre vielen von uns gedient. Ein Staat der gut für seine Bürger ist kann niemals ein Staat sein in dem staatliche Angestellte so privilegiert werden wie in allen an der EU teilnehmenden EU-Staaten.