Eine politische Partei wirkt schon allein wegen dem Namen „Partei“ nach Politikverdrossenheit. Korrupte Funktionäre, die selbst nichts zu Stande gebracht haben verheddern sich mit politischen Inhalten im demokratischen Abstimmungsprozess.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Menschen zu Politik und Parteien distanzieren. Sie glauben es ist besser sich anderweitig zu vernetzen.

Sich von Politik und Parteien im Rechtsstaat zu entfernen ist aber nur kurzfristig eine gute Idee.

Denken wir mal einen Schritt weiter: Was machen wir mit den ganzen aufgeklärten Menschen, die sich in unzähligen Gruppen, Gesellschaften und Instituten sammeln? Wir klären sie auf, ohne ihnen etwas an die Hand zu geben, was sie wirklich tun können.

Daraufhin kommt es unter Umständen zu Depressionen mit Gedanken wie: „Alle sind gegen mich, ich kann nichts tun“. Maximal entwickelt sich noch eine Schadenfreude. Nur Ist das sinnvoll und Nützlich? Macht das Freude?

Selbst eine so große Bürgerbewegung wie ‚Stuttgart 21‘ verändert nichts am Geschehen.
Das erreichte Maximum ist ein runder Tisch mit Heiner Geißler und ein paar kosmetische Details.

Jeder Politiker lacht über solche Bewegungen. Denn durch die Zersplitterung gewinnen nur sie mit ihren guten Netzwerken. Sie müssen weniger Mittel aufwenden um erneut gewählt zu werden. Die Netzwerke haben sie vorher in Ruhe stricken können und jeder hat vom großen Kuchen etwas abbekommen.

Was diese zersplitterten Gruppen erreichen, ist ein großer Anteil Nichtwähler. Mathematisch vereinfacht es, gut organisierten und vernetzten Kräften mit immer weniger Personal ihren Machtanspruch zu sichern.

Ich möchte weder einen runden Tisch mit Heiner Geißler noch glaube ich daran, jemals einen Politiker von SPD oder CDU umstimmen zu können, dass dieser noch irgendetwas in Richtung Freiheit entscheiden kann. Die jetzige Politik mit ihren Allmachtfantasien und gottesgleichen Entscheidern, die genau wissen was für uns richtig ist, können nicht durch Aufklärung, Stammtischen und Vorträgen aufgehalten werden. Zudem sind viele Politiker mit ihrem Einkommen an ihre Entscheidungen gebunden.

Es bleibt nur eine Möglichkeit dies im demokratischen System aufzuhalten – lasst uns denen ihre Töpfe wegnehmen und diese Töpfe verschenken.

Jetzt haben wir ein Chance, den Politkern an die Essenz ihres Einkommen und ihrer Macht zu gelangen. Mit nur wenigen Menschen und ein paar guten Ideen, kann man das überalterte Menschenbild von Führung und Geführten verändern. Was wir dazu brauchen sind Menschen, die ein anderes ‚mindset‘ haben, die fest im Leben stehen und sich nicht abhängig machen wollen, mutig sind und Verantwortung übernehmen.
Als Libertärer kann ich getrost davon ausgehen, dass jeder hier ein solcher Mensch ist.

Eine politische Partei macht es doch so einfach, diese Menschen aus den Positionen zu drängen, wo sie Entscheidungen treffen und für Unheil und Leid sorgen. Jetzt sehe ich sie schon vor unseren Ideen
zittern, denn sie wissen, dass dies die selbstbestimmte Zukunft für erwachsene Menschen ist.

Die Zeit für Handlungen ist reif. Wir müssen uns zusammenschließen und gemeinsam die Politik verändern!

liebe Grüße

Daniel Thamm

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